7. Juni 2005 – Was nützt die schönste Website, wenn sie niemand findet?! Der Eigentümer einer Familien-Website mag es vielleicht noch ärgerlich akzeptieren, wenn Google und Konsorten sein Internetangebot gar nicht, oder nur mehr schlecht als recht präsentieren. Aber ein Unternehmen, das auf die Laufkundschaft aus dem Internet angewiesen ist, oder via Web gar expandieren will, kann sich solche Nonchalance nicht lange leisten.

Oft sind die Probleme dabei hausgemacht. Der Webauftritt ist aufwendig gestaltet, komplett mit Flash animiert und bietet nur auf den ersten Blick etwas Vergnügliches für das Auge des Betrachters. Noch schlimmer, wenn der Quellcode derart verwurstelt ist, dass er alle HTML-Regeln verhöhnt und nichts als "Quälcode" für den Browser darstellt. Und die für die Websites überlebenswichtigen Robots der Suchmaschinen können mit diesem Stoff oft nichts anfangen und lassen ihn links liegen. So kann man nicht top platziert werden.

Darum ist es wichtig, dass schon bei der Konzeption einer Website auch an deren Suchmaschinentauglichkeit gedacht wird – im Fachjargon gern als "Suchmaschinenoptimerung" tituliert. Besser aber: nicht nur daran denken, sondern auch danach handeln. Denn nach dem teuren HTML-Pfusch hilft oft nur noch die Abrissbirne. Von Grund auf neu sozusagen.

Aktuelle Studien haben gezeigt, dass sich das Outsourcing von Suchmaschinenmarketing an externe Dienstleister lohnen kann. Unternehmen, die einen Dienstleister für das Suchmaschinenmarketing suchen, sollten zumindest die Grundzüge des Konzepts verstehen und eine realistische Vorstellung von den Kosten haben. Vorsicht Internetfalle: Anbieter mit waghalsigen Garantieversprechen sollte man nicht engagieren. Schon manche fragwürdige Optimierungsvariante hat dazu geführt, das Websites komplett aus dem Index einer Suchmaschine geflogen sind.

Auf nimmer Wiedersehen!

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