29. Januar 2007 – Googles Munitionsbergungsteam hat ganze Arbeit geleistet. Zahlreiche „Google-Bomben“ wurden kürzlich entschärft. Führte bislang die Suchanfrage „miserable failure“ zuerst ins Weiße Haus zur offiziellen Biografie des Präsidenten George W. Bush, so erscheint jetzt eine Nachrichtenseite der BBC auf Platz Eins der Trefferliste bei Google.

Auch die Lunte „Kohlkopf“ endet nun nicht mehr bei Angela-Merkel.de, sondern auf der faden Website Kohlkopf.de. Und „liar“ entlarvt nicht mehr Tony Blairs Amstseite als Suchsieger: eine belgische Band gleichen Namens hat den Thron bestiegen. Warum? Die Google-Macher haben an ihren Schrauben im großen Suchwerk gedreht, und der gezielte Linkterror funktioniert erst einmal nicht mehr. Zumindest für diese Beispiele.

Wahrscheinlich einer schlichten Erkenntnis folgend, dass, wenn der angewandte Link-Begriff nicht im Quelltext der Zielseite steht, werden diese Links jetzt entweder gar nicht oder nur sehr mäßig von Googles Ranking-Algorithmen berücksichtigt. Die vielen Links mit „miserable failure“ zur Bush-Site werden jetzt ignoriert, weil nirgendwo auf dieser Seite der Suchbegriff auftaucht.

Es sei denn, die Webmaster des Weißen Haus' entscheiden sich .... Go George!

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